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Zahlen & Fakten 1
Schimmelpilzbildung
Jede dritte deutsche Wohnung ist unbewohnbar
Schimmelpilz in Wohnungen
Jährlich 215 Mio. EUR Schaden, Ursache: diffusionsdichte Baustoffe
Schimmelpilz in Wohnungen alarmierend
Bad ist Schimmelfalle Nummer eins
Schaden: 200 Mio. EUR jährlich
Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall gefährden Millionen Bundesbürger

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  ■ Beratung & Hilfe  
 
 

 



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Konzentrationsschwächen durch Schadstoffe in Schulen
14% der Wohnungen von Schimmelpilzbefall betroffen
22% (7 Mio.) aller Wohnungen von Schimmelpilz betroffen

17% der Haushalte mit Schimmel

weiterführend: Gutachten zu Schimmel | Lösungen gegen Schimmel



Schimmelpilzbildung

6.1.Allgemein

Mit der Verringerung des Lüftungsaustausches in den Wohnungen, der Entstehung von Wärmebrücken nach der Sanierung u.a. werden die schon immer vorhandenen Schimmelpilze durch lokale Konzentrationserhöhungen sichtbar, wie z.B. Schimmelflecken an der Tapete. Ausschlaggebend ist die Beseitigung der Ursache, die für die Erhöhung der Konzentration verantwortlich ist. Zweitrangig ist die Schimmelpilzbestimmung, ohne den Fleiß und das Können der Dipl.-Biologen zu schmälern. Aspergillus fumigatus kommt in jeder Wohnung vor. Nur bei der Klärung spezifischer Sachverhalte, das sind in der Regel Einzelfälle, lohnt sich eine kosten aufwendige Untersuchung.

Schimmelpilze sind allgegenwärtig (ubiquitär) vorkommende Pilzarten, die bei erhöhten Vorkommen deutliche gesundheitliche Beeinträchtigung auslösen können. Viele Bewohner von mit Schimmelpilz belasteten Räumen leiden häufig unter Kopfschmerzen, Augenbrennen und Erkältungssymptomen. Bei entsprechender Neigung kann es bei längerem Einatmen von Schimmelpilzsporen zur Allergie kommen. Diese körperliche Abwehrreaktion kann zu einem Bronchialasthma führen und andere gesundheitliche Probleme an den Atmungsorganen verursachen. [1]
Die Schimmelpilze gehören zu den Mikroorganismen. In diesen Sammelbegriff werden viele verschiedene Gruppen von Kleinstlebewesen, wie Bakterien, Hefen, Aktinomyzenten, Algen, Pilze und Protozoen zusammengefasst. Eine Zuordnung in die Flora oder Fauna ist möglich.

Algen, Bakterien, Aktinomyzeten und Pilze werden dem Reich der Pflanzen, insbesondere der Mikroflora zugeordnet; lediglich die Algen sind eindeutig Pflanzen. Dies macht sich u.a. durch die zelluloseartige Zellwand und das Chlorophyll zur Energiegewinnung mit Photosynthese bemerkbar.

Die tierischen Eigenschaften der Bakterien, Aktinomyzeten und Pilze sind unter anderem die überwiegend chemoheterotrophe Lebensweise und die Bildung von Glykogen, einem Stärke ähnlichen Polysaccharid, das auch als tierische Stärke bezeichnet wird. Dennoch lässt die Zellstruktur die Zuordnung zur Fauna nicht zu. Eine Ausnahme sind die Protozoen, die eindeutig zum Tierreich gehören. [2]

aus: Technische Wertminderung durch biologische Schäden in Gebäuden und an Bauteilen
 2001, Peter Rauch
© www.ib-rauch.de

:: mehr Informationen bei IB Rauch


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Jede dritte deutsche Wohnung ist unbewohnbar

Ein Drittel aller deutschen Wohnungen soll so stark mit Schimmelpilzen und Wohngiften belastet sein, dass sie eigentlich nicht mehr bewohnbar ist. Das berichtet das ÖKO-TEST-Magazin in seiner Juli- Ausgabe unter Berufung auf Tests von Umweltexperten, die in den vergangenen Jahren mehr als 10.000 Wohnungen in ganz Deutschland untersucht haben.

Schimmelpilze in Fußböden, Wänden und Decken sind die häufigste Ursache für Atemwegserkrankungen, Infektanfälligkeit, Allergien, Ermüdungserscheinungen oder chronische Nebenhöhlenprobleme. Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel gibt es besonders in Energiesparhäusern, aber auch in alten Häusern und sanierten Altbauten. Dafür sind einerseits verbesserte Wärmedämmung durch moderne Bauweise und andererseits falsches Lüften verantwortlich. Die Gesundheitsämter bestätigen die alarmierenden Befunde und raten, sich bei Schimmelbefall sofort an die Behörde zu wenden, um mögliche Gesundheitsschäden zu vermeiden.

Quelle: oekotest.de
09.07.2001

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Schimmelpilz in Wohnungen

in nahezu 50% der Fälle stellt sich im Rahmen der gerichtlichen Beweissicherung heraus, dass ein Nutzerfehlverhalten ursächlich für die Schimmelpilzbildung ist. Erläuterungen zum Thema enthält ein Informationsheft der Verbraucherzentrale (AgV in Bonn, Tel. 0238-6489-0 Fax 64 42 58)

aus: Infoblatt
der Baukammer Berlin
08/2001

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Jährlich 215 Mio. EUR Schaden, Ursache: diffusionsdichte Baustoffe

In den vergangenen 20 Jahren hat die Belastung durch Schimmelpilze in unseren Wohnungen drastisch zugenommen. So die Angaben der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) in Bonn. Der Bauschadenbericht der Bundesregierung geht von jährlichen Schäden in Höhe von rund 420 Mio. Mark aus. Dass gerade moderne Wohnungen betroffen sind, führen Experten darauf zurück, dass zuwenig geheizt und falsch gelüftet wird. Hinzu kommt, dass die früher verwendeten Baustoffe wie Kalkputz, Holz oder Lehm hinsichtlich der Dampfdiffusion (Durchlässigkeit) und des Aufnahmevermögens bessere Eigenschaften hatten als die heute üblichen Baumaterialien Beton oder Polystyrol.

aus: Pressemitteilung
Aussender: Dichte Bauten
Datum: 21.11.2001

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Schimmelpilz in Wohnungen alarmierend

Die dpa berichtete in 06.2002, dass mehr als 15 Millionen Bundesbürger in ihren Wohnungen mit Schimmelpilz und Feuchtigkeit leben würden (Studie unter Federführung der Friedrich-Schiller-Universität Jena, etwa 400 Bezirksschornsteinfeger hatten bundesweit rund 30 000 Räume in 5 530 Wohnungen überprüft). 22 Prozent der Wohnungen hätten demnach Schäden durch Feuchtigkeit und Schimmelpilz.
 
Ursachen:
nicht ausreichendes oder falsches Lüften
schlecht funktionierende Lüftungsanlagen
Schimmelpilze können Allergien und akute Atemwegserkrankungen verursachen.

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Bad ist Schimmelfalle Nummer eins

Durchschnittlich 34,9 Minuten verbringen die Deutschen täglich im Badezimmer. Das ist nicht viel, aber es reicht mitunter schon, um die Gesundheit zu gefährden. Denn der feuchte Raum ist eine ideale Brutstätte für Schimmelpilze. Wenn sich Silikonfugen und Tapeten schwarz verfärben, sieht das nicht nur unschön aus. Die Sporen und Gifte der Schimmelpilze können Allergien, Lungenentzündungen und andere schwere Krankheiten auslösen. Ist eine größere Fläche befallen, muss sofort gehandelt werden. Wer zu Anti-Schimmelmitteln greift, bekämpft die eigentlichen Ursachen jedoch nicht. Viel schlimmer noch:

Ein Drittel der von ÖKO-TEST getesteten Produkte kann Chlorgas freisetzen, das in der Lunge Salzsäure bildet und Schleimhäute und Atemwege verätzt. Was wirklich gegen Schimmelpilze hilft und wie man befallene Flächen am besten behandelt, darüber informiert das neue ÖKO-TEST-Kompakt Dusche & Bad. Das Heft im praktischen Pocket-Format ist ab sofort im Handel erhältlich.

Auf 130 Seiten beschäftigt sich das Kompaktheft mit allen Aspekten rund um die Badplanung, -gestaltung und -renovierung. Glaubt man dem Sanitärfachhandel, werden wir gerade von einer Wellness-Welle überrollt. Ob Duschpaneelen oder Whirlpools - im Bad mögen' s die Deutschen angeblich luxuriös. Wer neu baut, dem stehen tatsächlich alle Wege zum Traumbad offen.

Doch die Realität in bundesdeutschen Badezimmern sieht oft bahamabeige aus: Weil jedes zweite Bad seit mehr als 15 Jahren nicht renoviert wurde, müssen sich viele mit den Badewonnen der 70-er und 80-er Jahre auseinander setzen. Aber selbst alte Badezimmer lassen sich in neue Räume verwandeln, in denen man sich rundum und jahrelang wohl fühlt. Wichtig ist vor allem eine gründliche Planung. Manchmal helfen schon kleine optische Tricks, um zum Beispiel ein Schlauchbad größer erscheinen zu lassen. Und wer eigenhändig neue Fliesen verlegen möchte, erhält eine detaillierte Anleitung. Ein ganzes Kapitel beschäftigt sich zudem damit, worauf es bei der Auswahl von Waschbecken, Badewannen, Duschen, Toiletten und Armaturen ankommt. Außerdem hat ÖKO-TEST Wasserspar-Produkte und Duschvorhänge untersucht.

Der Verbraucher-Newsletter
Artikel vom 30.06.2003

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Schaden: 200 Mio. EUR jährlich

Auf etwa 200 Millionen Euro beziffern Fachleute die jährlichen Kosten, die durch Schimmelpilzschäden hervorgerufen werden. Schimmelpilz kann nicht nur massive Schäden am Gebäude anrichten, sondern sich auch negativ auf das Raumklima und die Gesundheit der Bewohner auswirken

Verbrauchernews.de
29.06.2005

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Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall gefährden Millionen Bundesbürger

Das Universitätsklinikums Jena hat eine Studie zum Thema Raumlufthygiene durchgeführte und kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: Etwa 22 Prozent der 5.500 untersuchten Wohnungen wiesen Feuchteschäden und/oder Schimmelpilzbefall auf.

Dadurch ist die Neigung an Allergien und Atemwegsbeschwerden (z. B. Asthma) zu erkranken deutlich erhöht. Hochgerechnet auf das Bundesgebiet sind hiervon mehr als 15 Millionen Bürger betroffen.

Aus diesem Grund wird das Universitätsklinikum in Kooperation mit der TU Dresden und dem Institut für Erhaltung- und Modernisierung von Bauwerken e.V. an der TU Berlin (IEMB) eine Fachtagung zu diesem Thema durchführen.

Neben Fragen zur Prävention, den gesundheitliche Folgen, baulichen und klimatechnischen Maßnahmen wird man sich auch mit den Aspekten „Planung, Betrieb und Wartung von Wohnungslüftungsanlagen“ beschäftigen. Darüber hinaus ist eine ausführliche Podiumsdiskussion mit zahlreichen Experten unter der Leitung von Prof. Dr. Seifert vom Umweltbundesamt geplant.

Die Veranstaltung kostet 145 € inkl. Tagungsband und Pausenverpflegung und findet am 5. Dezember in Berlin statt. Weitere Informationen sowie Unterlagen zur Anmeldung unter: www.med.uni-jena.de/ark/ oder können per Fax-Nr:: 03641-934854 angefordert werden.

Pressemitteilung Uni Jena
2005

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Giftiges Klassenzimmer
Konzentrationsschwächen durch Schadstoffe in Schulen

Schimmelpilze, Feinstaub und Kohlendioxid, aber auch polychlorierte Biphenyle (PCB)1 , die nicht nur das Nervensystem schädigen, sondern auch die Schleimhäute und das Immunsystem beeinträchtigen und langfristig Tumore begünstigen können, Flammschutzmittel in Computern oder Weichmachern in PVC-Fußbodenbelägen, die schwere allergische und toxische Reaktionen auslösen können – all diesen Giften sind bundesweit viele Menschen täglich ausgesetzt, besonders Schüler.

Schätzungen zufolge sind mindestens 10.000 öffentliche Gebäude in Deutschland allein mit PCB verseucht, darunter viele Schulen. Betroffen seien in Deutschland mehr als 5.000 Schulen, die hauptsächlich in den 60er- und 70er-Jahren gebaut wurden. Schadstoffe in Klassenzimmern können nach Ansicht von Dr. Frank Bartram, Umweltmediziner und Vorstandsmit-glied der Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin (IGUMED) bei Kindern zu Konzentrations- und Lernstörungen führen: „Plötzliche Leistungsknicke und Aufmerksamkeitsdefizite sind häufige Folgen.“

„Kinder sind besonders betroffen, da ihr Nervensystem und ihre Entgiftungssysteme noch nicht ausgereift sind“, betont Bartram. Die Belastung durch giftige Chemikalien an Schulen, aber auch im Wohnumfeld der Kinder habe in den vergangenen Jahren zu einer Zunahme von Gesundheitsstörungen wie Allergien, Konzentrationsmängeln und Lernstörungen geführt. „Das ist nicht hinnehmbar“, so Bartram, „hier muss der Gesetzgeber endlich tätig werden und einen vorsorgenden Schutz unserer Kinder vor gefährlichen Chemikalien gewährleisten.“

Pressemeldung, dgk
verbrauchernews.de, 10.05.2006

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14% der Wohnungen von Schimmelpilzbefall betroffen
Schimmelpilze sind nicht die einzigen Übeltäter

Schimmelpilzbefall als Folge von Feuchteschäden in Wohnungen ist ein weit verbreitetes Problem. Ein Drittel des Wohnungsbestands in Deutschland weist Feuchteschäden auf, 14 Prozent der Wohnungen sind von Schimmelpilzbefall betroffen – so lautet ein Ergebnis des bundesweiten Kinder-Umweltsurveys 2003/2006. Neuere Untersuchungen des UBA haben nun ergeben, dass bei Schimmelpilzbefall auch bestimmte Bakterien (sogenannte Actinomyceten) in hohen Konzentrationen auftreten.

Die Forscher untersuchten, wie sich diese Bakterien und die feuchten Baumaterialien auf Zellkulturen auswirken und stellten dabei toxische Effekte und Wirkungen auf das Immunsystem fest. Das UBA rät daher, künftig Actinomyceten bei der Beurteilung gesundheitlicher Effekte durch feuchte Baumaterialien und Schimmelpilzbefall zu berücksichtigen. Betroffene sollten sich – unabhängig der gemessenen Konzentration an Schimmelpilzen in der Innenraumluft – für eine fachgerechte Schimmelpilzsanierung entscheiden. Damit wird man sowohl die Schimmelpilze als auch die Actinomyceten los.

Der Abschlussbericht zum Download: Internetseite des UBA

Quelle: UBA, Umweltbundesamt
UBA aktuell 1/2009. Informationen aus dem Umweltbundesamt


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22% (7 Mio.) aller Wohnungen von Schimmelpilz betroffen
„Dicke“ Luft durch „dichte“ Sanierung?! – Notwendigkeit der kontrollierten Wohnungslüftung im energetisch sanierten Baubestand

Die Klimaschutzziele der Bundesregierung, die Energieeinsparverordnung, das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und nicht zuletzt hohe Energiekosten – alle Aspekte tragen einen Teil dazu bei, dass Gebäudehüllen sowohl im Neu- als auch im Bestandsbau immer dichter werden. Im Altbau kann bereits die Kombination von neuen Fenstern und Türen verursachen, dass der hygienische Mindestluftwechsel von 0,5 h-1 nicht mehr erreicht wird. Die Quintessenz lässt sich jährlich im aktuellen Bauschadensbericht von Gebäuden mit Schimmelbefall ablesen. Kann die kontrollierte Wohnraumlüftung hier Abhilfe schaffen? Kann sie, bedingt durch Anschaffungs- und Einbaukosten, überhaupt rentabel eingesetzt werden oder ist sie nur notwendiges Mittel zum Zweck? Und letztendlich: Wird die neue DIN 1946, Teil 6 hier einen wesentlichen Einfluss ausüben?
22% aller bundesdeutschen Wohnungen und damit 7 Mio. Wohnungen in Deutschland sind mit Schimmelpilzproblemen behaftet. Die Tendenz ist stark steigend.

Aussender: Vaillant, im
IKZ-Newsletter Nummer 4/09

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17% der Haushalte mit Schimmel
Es schimmelt in 17 Prozent der deutschen Haushalte / Ergebnis einer repräsentativen Studie von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale: Jeder neunte Deutsche glaubt irrtümlicherweise, Schimmel sei harmlos / Mindestens 7 Prozent der deutschen Kinder leben in einer Schimmelwohnung

Nürnberg, 7. März 2012. Unbedarft oder unwissend? 17 Prozent der Deutschen leben in einer schimmeligen Wohnung. Das belegt eine repräsentative Studie von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Die vom Schimmel ausgehende Gefahr verkennen allerdings viele: Jeder neunte Deutsche ist der Meinung, dass sich Schimmel gar nicht oder zumindest nur leicht auf die Gesundheit auswirkt – und irrt damit gewaltig. Die möglichen Folgen reichen von Übelkeit und Konzentrationsstörungen über Kopfschmerzen bis hin zu Asthma, Allergien und Schädigungen des Immunsystems. Da Schimmel häufig an dunklen, schwer einsehbaren Stellen gedeiht, dürfte die Dunkelziffer der von Schimmel betroffenen Haushalte allerdings deutlich über 17 Prozent liegen.

Mindestens 7 Prozent der Kinder leben in Schimmelwohnung
Vor allem bei Kindern führt Schimmel zu einem deutlich erhöhten Risiko, langfristig an den Atemwegen zu erkranken. Und obwohl Eltern sonst oft gut über potentielle Gesundheitsrisiken informiert sind, unterschätzen auch sie die von Schimmel ausgehende Gefahr. Mindestens 7 Prozent der deutschen Kinder unter 18 Jahren leben in einem Schimmelhaushalt.

Schimmel vor allem im Bad und Schlafzimmer
Hauptursachen für Schimmelbildung in Wohnräumen sind hohe Luftfeuchtigkeit und falsches Lüften. Am häufigsten tritt der Schimmel im Badezimmer (55 Prozent) auf, wo durch Baden und Duschen oft hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Auch das Schlafzimmer (38 Prozent) gehört zu den häufig betroffen Räumen. Viele verzichten dort komplett aufs Heizen und begünstigen so unbewusst Schimmelbildung.

Ergebnisse der Studie im Überblick:
Schimmel in deutschen Haushalten:
• In 17 Prozent der deutschen Haushalte ist mindestens ein Raum von Schimmel befallen
• 11 Prozent der Deutschen glauben, dass Schimmelbefall keinen oder nur schwach
   negativen Einfluss auf ihre Gesundheit hat
• Mindestens 7 Prozent der deutschen Kinder leben in einem Schimmelhaushalt

Für die repräsentative Studie „Wohnen und Leben 2012“ wurden im Auftrag von immowelt.de 1.012 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

In welchen Räumen haben Sie Schimmelbefall?
(Mehrfachantworten möglich):
Arbeitszimmer: 4%
Sonstige: 7%
Kinderzimmer: 9%
Keller: 14%
Küche: 18%
Wohnzimmer: 18%
Schlafzimmer: 38%
Bad: 55%

Immowelt.de, 07.03.2012

Und weils so gut war, gleich noch mal:

Unterschätzte Gefahr: Jeder sechste Deutsche wohnt in einer Schimmelwohnung


Jeder sechste Deutsche teilt sich seine Wohnung mit Schimmelpilzen. Grafik: immowelt.de

In 17 Prozent der deutschen Haushalte versteckt er sich hinter Schränken oder befällt gut sichtbar ganze Wände: Schimmel. Dennoch glaubt jeder neunte Deutsche irrtümlicherweise, Schimmel sei harmlos, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Immobilienportals immowelt.de. Usw. usf., der Text ist identisch zur Version aus März 2012.
Pressedienst immowelt.de
vom 28.06.2012

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weiterführend: Gutachten zu Schimmel | Lösungen gegen Schimmel