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Die Urteilseite bei „schimmelpilz-sanieren.de“ – Teil 0 – 7

Stichwort:       Keine Feuchteschäden bei übermäßigem Heizen und Lüften
und:               LG Hamburg, Urteil vom 12. 6. 1987 – 11 S 341/86

Aus WM 3/1988, S. 106:

„LG Hamburg, Urteil vom 12. 6. 1987 – 11 S 341/86
§§ 535, 536 BGB – Lüften und Heizen
(kein Leitsatz)

Nach den Gutachten beider Sachverständiger könnte wohl auch das Ablagern der Kondensfeuchtigkeit mit der Folge des Pilzbefalls vermieden werden, wenn in besonderer Weise gelüftet und geheizt wird. Solche eine „Klimapflege“ unter Zuhilfenahme eines Hygrometers, wie das der Sachverständige K. ausgeführt hat, kann aber nicht als „übliches“ Wohnverhalten von Mietern gefordert werden. Vielmehr muß man es im Normalfall für ausreichend halten, wenn ein Mieter 3 – 4mal am Tag die Wohnung durchlüftet und im übrigen die Heizung nicht soweit herabstellt, daß das übliche Raumtemperaturmaß von üblicherweise vertraglich vereinbarten 21° unterschritten wird. Aus dem Gutachten geht aber nicht hervor, daß die Beklagte etwa das üblicher Maß des Heizen und Lüften unterschritten hätte. Vielmehr geht aus beiden Gutachten nur hervor, daß ein über das normale Maß ausgehendes Heizen und Lüften die Feuchtigkeitserscheinungen wohl nicht zum Entstehen gebracht hätte.“

(Kein Mitteiler)

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